Ein wohlhabender Förderer des Klosters schenkte den Mönchen einen kostbaren Zierkarpfen. Sie setzten ihn in den kleinen Teich des Gartens und rissen sich darum, ihn zu füttern. Und der Fisch wurde so zutraulich, dass er ihnen aus der Hand fraß.
Eines Tages beobachtete Wei-Wei, wie die Katze auf einem der Steine am Teichrand saß und mit zuckendem Schwanz den Karpfen belauerte, der dicht unter der Wasseroberfläche direkt vor ihrer Nase hin und her schwamm. Erschrocken schlug er aufs Wasser und verscheuchte beide.
„Was hätte ich tun sollen?“, dachte er. „Jeder hat doch nur auf seine Mahlzeit gewartet.“