Winterende

Dies ist die Zeit,
da hinter Dunstgespinsten
die Bäume reihenweise sich entziehn
bis sie der Horizont
ermüdet löscht.

Der Winter strafft
noch einmal seine Flügel,
wirft eine Handvoll Krähen ins Geäst
und krallt sich
blind und fröstelnd
in die Nacht.

Die Felder aber
– feucht und vom Schnee entblößt –
entgehn ihm schon
und öffnen sich dem Osten,
der jeden Morgen strahlender und größer
mit ihnen die Geburt der Sonne
zelebriert.

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