Verbrenne, Herbst, des Sommers müdes Laub, und gib den letzten Früchten Glanz und Süße. Lass keine Tränen sein in Tau und Regen, bedeck die harten Furchen auf den Wegen – wirf goldne Blätterschauer unter unsre Füße und auf den Staub. Schenk, Herbst dem Sterben Kraft und Würde, die Wildheit der Ekstase und des Tanzes. Lass Leuchten sein in diesen letzten Tagen, lass uns in alle Wälder Fackeln tragen – nicht Widerschein, nein: Mittelpunkt des Glanzes – und freies Schreiten ohne Last und Bürde Ach, Herbst, dann wirf uns in den Schlaf – wie Kinder – und lass uns träumen, bis wir erwachen unter neuen Bäumen.