Vorfrühling

Es ist kein Harren mehr,
es ist schon Warten
– das Harren war noch ganz dem Schnee geweiht. –
Jetzt aber dehnen sich die Felder breit
und heben
unter unsichtbaren Wogen,
die lautlos Scholl' um Scholle tränken,
Werdendes heben
und Gewesnes senken
im wiederkehrenden Gezeitenstrom –
dem Atem Gottes hingegeben,
dem Leben.

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